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Hypnosetechniken beim Zahnarzt: Bekämpfen Sie Ihre Angst

Wer Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt und der dortigen Behandlung hat, zögert diesen oft weit hinaus. Daraus ergeben sich oft irreversible Folgen, wie beispielsweise Zahnverlust oder schwere Entzündungen. Die massiven gesundheitlichen und ästhetischen Schäden erfordern eine weitaus umfangreichere Behandlung und Zähne sind oft nicht mehr zu retten.

 

Dabei ist Angst vor dem Zahnarzt keine Seltenheit. So leiden circa ⅔ der Bevölkerung zwischen 20 und 60 unter diesem Problem. Bei manchen entwickelt sich diese Angst zu einer ausgewachsenen Phobie. Der Grund dafür ist, dass viele Zahnärzte diese Angst nicht ernst nehmen und durch unsensibles Verhalten diese noch bestärken. Andere Zahnärzte hingegen stellen sich diesem Problem und bieten extra Behandlungen für Angstpatienten an. Unter Vollnarkose oder mit Lachgas wird die Behandlung für beide Seiten vereinfacht. Aber nicht alle Patienten eignen sich für diese Maßnahmen oder sie haben Angst vor den Nebenwirkungen.

 

Wie läuft eine Hypnosebehandlung beim Zahnarzt ab?

 

Als erstes sollte man sich von dem Bild der Hypnose verabschieden, das uns durch Shows im Fernsehen suggeriert wird. Bei der Behandlung wird niemand willenlos gemacht oder gedanklich von der Außenwelt abgekapselt. Viel mehr ähnelt der Zustand einer Art Trance, bei der man aber noch Herr seines Körpers ist. Durch den Zustand der Tiefenentspannung werden die Schmerzreize nicht mehr ins Bewusstsein weitergeleitet. Wie wird dieser Zustand aber nun herbeigeführt?

 

Eine Einleitung der Trance ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Das Grundprinzip ist allerdings immer gleich: Durch sich wiederholende, monotone Aufgaben wird das Bewusstsein dazu angeregt abzuschalten. Das kann durch das Verfolgen von sich langsam bewegenden Gegenständen, wie zum Beispiel einem Pendel, erfolgen. Auch progressive Muskelentspannung oder sprachlich geleitete Sinnesreisen sind eine Möglichkeit. Entspannende Musik kann den Prozess zusätzlich unterstützen. Wer jetzt noch mit sich hadert, weil er Angst hat während der Behandlung aus dem Zustand aufzuwachen und die Schmerzen zu spüren, den können wir beruhigen. Zum einen ist ein plötzliches Erwachen nicht möglich und zum anderen wird in diesem Zustand eine örtliche Betäubung angewandt. Die Spritze ist dabei schon nicht mehr zu spüren. Ein Vorteil der Hypnose ist, dass nur circa ¼ der Betäubungsmittel-Dosis nötig ist.

 

Für wen eignet sich eine Hypnosebehandlung?

 

Prinzipiell gilt: wer sich innerlich gegen eine Hypnose sträubt, der kann auch nicht in Trance versetzt werden. Man muss sich geistig und körperlich also darauf einlassen können. Generell kann man sagen, dass kleine Kinder, Personen mit labiler Psyche oder geistig eingeschränkte Personen nicht mit Hypnose behandelt werden sollten. Sie könnte unter Umständen gar keine Wirkung haben oder auch starke emotionale Reaktionen hervorrufen, die eine weitere Behandlung unmöglich machen. Vor einer solchen Behandlung findet zwischen Patient und Arzt ein ausführliches Gespräch statt, damit die Erfolgschancen evaluiert werden können. Generell spricht nichts gegen eine Behandlung unter Hypnose, Sie sollten allerdings Vertrauen in Ihren Arzt und in die Methode haben.

 

Auch unsere Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Dietzel bietet Angstpatienten verschiedene Behandlungsmethoden. Dipl.-Stom. Detlef Dietzel hat eine Ausbildung in zahnärztlicher Hypnose und hilft Ihnen gerne Ihre Angst vor dem Zahnarzt zu überwinden. Bei Fragen können Sie sich gerne telefonisch unter 0591-96622452 melden. Oder schreiben Sie uns eine Mail an info@drdietzel.com. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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