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Karies und Baktus: Schützen Sie die Milchzähne Ihrer Kinder!

Zucker in Lebensmitteln, Nuckelflasche und Tröpfchenübertragung stellen alles Quellen für Karies bei Kindern dar. Lesen Sie mehr dazu im Blog von Dr. Dietzel!

Karies bei Kindern - Ursachen, Folgen und Tipps zur Vermeidung

Auch wenn heutzutage Kinder immer gesündere Zähne haben als früher - schmerzhafte Einzelfälle treten auch heute noch auf! Karies zerstört nicht nur Milchzähne, sondern verursacht zudem starke Zahnschmerzen.

Vielen Kindern sind Karius und Baktus aus der Geschichte des norwegischen Schriftstellers bekannt. Bei diesen beiden Hauptfiguren handelt es sich um Zahntrolle. Diese stehen stellvertretend für die Multans-Streptokokken, die im Speichel jedes Menschen vorkommen. Diese Bakterien erzeugen während des Stoffwechsels Säuren, die für die Entstehung von Zahnkaries verantwortlich sind.

Kariesbefall von Milchzähnen: Wie entsteht Karies bei Kindern?

Besonders gerne mögen Karius und Baktus Zucker. Auch im echten Leben sind zuckerhaltige Lebensmittel, wie süße Getränke und Süßigkeiten für Karies verantwortlich. Vorsicht auch vor Ketchup, Senf und Fertiggerichten, hier versteckt sich häufig eine große Portion Zucker. Auch in gesunden Speisen, wie Obst und Honig ist Zucker enthalten.

 

Milchzähne sind deutlich anfälliger als die zweiten Zähne. Deshalb ist eine regelmäßige Zahnputzroutine und Zahnprophylaxe hier besonders wichtig. Zahnbelag und Kariesbakterien lassen sich einfach wegputzen und verhindern so eine Zahnschädigung.

 

Auch der Speichel übernimmt eine natürliche Reparaturfunktion. Dafür muss zwischen den Mahlzeiten aber genügend Zeit liegen. Werden diese Essenspausen eingehalten, kann das im Speichel enthaltene Kalzium und Phosphat kleinere Defekte im Zahnschmelz wieder ausgleichen.

Tröpfcheninfektion - können Karies und Baktus übertragen werden?

Auch Baktus und Karies können durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen werden. Kinder gelangen häufig erst durch die Eltern zu den kariesfördernden Bakterien. So reichts es schon, wenn beim Pusten der Speisen kleine Speicheltröpfchen auf den Löffel gelangen. Aus diesem Grund sollten Eltern selbst auf eine gute Zahngesundheit achten. Neben Zähneputzen gehört hier ebenfalls der regelmäßige Zahnarztbesuch zur Kariesvorbeugung.

 

Können Nuckelflaschen zu Karies führen?

Viele Kinder können nur mit einer Flasche zum Nuckeln einschlafen. Auch tagsüber sollen Schnabeltasse und Saugflasche das Trinken erleichtern. Das unkontrollierte Trinken hat aber nachweislich Schäden an den Zähnen zur Folge.

Die sogenannte Nuckelflaschenkaries entsteht bevorzugt an den Schneidezähnen. Durch das Aufsetzen der Zähne und das ständige Nuckeln weicht der Zahnschmelz auf. Ebenso verhindert der ständige Kontakt mit der Flasche die natürliche Reparatur durch den Speichel.

Das gilt übrigens nicht nur für zuckerhaltige Getränke, wie Fruchtsäfte oder gesüßter Tee. Auch Wasser aus Nuckelflaschen schädigen das Milchgebiss. Gleiches Phänomen tritt auch beim Schnuller und Daumenlutschen auf. Eltern sollten deshalb darauf achten, dass Kinder sich schnell von Schnuller und Daumen entwöhnen.


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